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    Über Stock und Stein zum Milford Sound

    Auf dem berühmtesten Wanderweg Neuseelands durch das Fiordland

    • Keyfacts
    • Inklusive
    • Exklusive
    • Karte
    Reiseform: Individualbaustein
    Reisedauer: 5 Tage / 4 Nächte
    Reisebeginn: täglich, von Ende Oktober bis Ende April
    Reiseroute: Te Anau – Milford Track – Te Anau
    Reisepreis: € 474 p.P. bei 2 Personen

    Der Milford Track ist der bekannteste mehrtägige Track Neuseelands, der Sie zum besonderen Highlight des Fiordlands führt: Zum Milford Sound. Die 54 km lange Wandertour startet bei Te Anau und läuft zum Sandfly Point, nahe des Milford Sounds. Unterwegs passieren Sie unvergleichliche, durch Gletscher geformte Täler und beeindruckende Wasserfälle, wie zum Beispiel die 580 Meter hohen Sutherland Falls. Die große Bekanntheit dieser Wanderung in Kombination mit der unvergleichlichen Natur haben dafür gesorgt, dass im Sommer täglich nur 40 Personen den Track starten dürfen. Daher müssen die Hüttenübernachtungen auch rechtzeitig gebucht werden.

    Übernachtung: 1 Nacht im Hotel in Te Anau, 3 Nächte während des Tracks in Hütten mit Gemeinschaftseinrichtungen Komfort 1 & 3
    Aktivitäten: mehrtägiges Trekking entlang des Milford Tracks
    Transport: Transfers vom Start- und Endpunkt der Wanderung
    • Mietwagen

    • Mahlzeiten

    Schneebedeckte Gipfel  © Yumi Mackays

    Beeindruckende Berglandschaften

    Tag 1 – Übernachtung in Te Anau

    Fahrzeit Queenstown – Te Anau: 2 Stunden

    Heute fahren Sie nach Te Anau, wo morgen der mehrtägige Milford Track beginnt. Rechnen Sie bei diesem Track mit einem kurzen Tag, an dem 1 ½ Stunden gelaufen wird, und mit 3 Tagen, an denen bis zu 6 Stunden gewandert wird. Einige Abschnitte sind felsig und uneben. Die höher gelegenen Teile des Tracks sind manchmal noch mit Schnee bedeckt. Starke Regenfälle und schwere Windstöße können die Umstände beeinflussen. So ist es manchmal notwendig, einen Fluss ohne Brücke zu überqueren. Der Milford Track ist also kein Sonntagsspaziergang, aber so lange Sie das richtige Schuhwerk und die richtige Kleidung haben, sind Sie bestens gewappnet. Es ist wichtig, auf alle Wetterlagen vorbereitet zu sein (warme, luftige, wasserfeste und trockene Kleidung). Ansonsten können alle, die fit sind, an der Wanderung teilnehmen. Heute übernachten Sie in einem Hotel in Te Anau, sodass Sie sich auf den morgigen Track vorbereiten können. Am nächsten Tag werden Sie mit Bus und Boot zur Glade Wharf gebracht, wo der Track beginnen wird. Nutzen Sie den Tag in Te Anau um die letzten Einkäufe für die nächsten Track-Tage zu erledigen.

    Umringt von sattem Grün © Graham Dainty

    Unterwegs auf dem Milford Track

    Tag 2 – Der Start des Tracks

    Mit Sack und Pack starten Sie heute die Tour. Sie können bequem das Clinton River Tal durchqueren. Der Track läuft schon bald am Glade House vorbei. Diese Hütte wird von Wanderern benutzt, die den Track unter der Begleitung eines Wanderführers laufen. Kurz nach der Hütte überqueren Sie die erste der vielen Hängebrücken, denen Sie noch begegnen werden. Sie laufen meistens am Fluss entlang durch eine idyllische Gegend, den so genannten „Beechforest“, zum ersten Übernachtungsplatz: Clinton Hut. In der Nachbarschaft der Hütte kann man gute Plätze zum Schwimmen finden. Man kann auch noch kleine Spaziergänge in der Nähe der Hütte machen. Alles in allem ein sehr einfacher Start des Tracks. Die 5 Kilometer des heutigen Abschnitts können sie in 1 bis 1 ½ Stunden hinter sich bringen.

    Der Ausblick belohnt den Aufstieg © Rob Suisted

    Weite Aussichten während des Tracks

    Tag 3 – Wanderung durch spektakuläres Gebiet

    Heute steht eine anstrengendere Wanderung auf dem Programm. Ab dem Clinton folgen Sie dem Clinton-Fluss bis zu seiner Quelle: Lake Mintaro am Fuße des Mackinnon Pass. Das bedeutet: Viel bergauf laufen. Vom Clinton aus kommen Sie an den Clinton Forks vorbei. Kurze Zeit später begegnen Ihnen in dieser Reihenfolge ein wundervoller See, der Hirere Wasserfall und Marlenes Creek. Dieser Teil des Tracks kann nach langem Regen schwierig sein. Sie bekommen hier zum ersten Mal den Mackinnon Pass zu sehen und die Pomplona Eisfläche. Danach bemerken Sie, wie sich, je höher Sie steigen, die Vegetation langsam verändert. Das steilste Stück der ganzen Wanderung befindet sich hier. Aber vielleicht zur Beruhigung: Sie sind nun beinahe am nächsten Übernachtungsort angelangt. Die Mintaro Hut ist die zweite, in der Sie übernachten. Sie liegt am Mintaro Lake, der übrigens nicht ganz so groß ist. Rechnen Sie mit etwa 5 bis 6 Stunden für diesen Abschnitt von 16,5 Kilometern.

    Pfad auf dem letzten Teil des Tracks © Keri Moyle

    Genießen Sie die beeindruckende Aussicht!

    Tag 4 – Erkundung des Fiordlands

    Und es geht noch höher! Nach einem Anstieg von etwa 2 Stunden erreichen Sie das Mackinnon Memorial. Bleiben Sie unterwegs ab und zu stehen, um kurz in Stille die tolle Aussicht auf u.a. Lake Mintaro und den Clinton Canyon zu genießen. Ab hier beginnt der letzte Anstieg zum höchsten Punkt des Tracks (etwa 20 Minuten). Bei der dortigen Unterkunft gibt es eine Toilette mit wahrscheinlich der schönsten Aussicht auf das Fiordland! Die nächsten 8 Kilometer des Tracks Richtung Dumpling Hut gehen ziemlich steil bergab. Die Aussicht ist fantastisch, aber passen Sie auf, wo Sie hinlaufen, denn der Untergrund ist sehr felsig. Für viele ist dies der schwierigste Teil des gesamten Tracks. Haben Sie noch genug Puste, dann können Sie einen Abstecher zu den Sutherland Falls machen, etwa 1 ½ Stunden hin und zurück. Oder laufen Sie direkt von der Hütte aus zum letzten Übernachtungsplatz: der Dumpling Hut. Kurz vor der Hütte liegt ein „Boardwalk“. Wenn Sie hierhin zurückkehren nachdem es dunkel geworden ist, haben Sie die größte Chance Glühwürmchen zu sehen! Dicht neben der Hütte gibt es auch eine Gelegenheit zum Schwimmen. Diesen anstrengenden Tag laufen Sie in etwa 6 Stunden mit rund 14 Kilometern.

    Endpunkt - Sandfly Schild

    Geschafft…

    Tag 5 – Der letzte Tag des Milford Tracks

    Beim Aufstehen spüren Sie wahrscheinlich noch die Folgen der steilen Steigung von gestern… Um das Boot zu erwischen, müssen Sie aber schon früh morgens starten. Der Abstieg ist heute glücklicherweise flacher. Sie folgen dem Arthur Fluss. Die zweitgrößte Hängebrücke, die Sie danach überqueren, bietet Ihnen eine gute Aussicht, um Aale und Forellen im Wasser zu entdecken. Die Landschaft ist überwältigend. Sie sehen einzigartige Felsformationen und Wasserfälle und passieren noch ein paar Hängebrücken. Sie können Ihre Mittagspause zum Beispiel am Giant Gate Wasserfall machen. Ab hier wandern Sie normalerweise in 1 ½ Stunden zum Endpunkt Sandfly Point. Überströmende Flüsse können allerdings für Verzögerungen sorgen. Das Boot bringt Sie von Sandfly Point aus in etwa 20 Minuten zum Milford Sound. Von hier aus reisen Sie mit dem Bus zurück nach Te Anau, wo die Tour endet. Die Gesamtstrecke beträgt heute 18 Kilometer. Hierfür brauchen Sie etwa 5,5 bis 6 Stunden. Nach diesem Track buchen wir für Sie nochmals eine Nacht in Te Anau hinzu (exklusive), sodass Sie sich von der Wanderung erholen können.

     

    Was müssen Sie auf den Track mitnehmen?

    Während des Tracks sind Sie auf eigener Faust unterwegs, übernachten in den Holzhütten des Nationalparks und versorgen sich selbst. Die Hütten des Milford Tracks sind während der Hochsaison (Oktober bis April) mit Folgendem ausgestattet: Gaskocher, Tische, Arbeitsflächen und fließend kaltes Wasser in der Küche, Licht und Heizgerät in der „Haupthütte“, fließend kaltes Wasser und Toiletten in den Waschräumen. Es gibt keine Duschen.

    Bitte nehmen Sie also folgendes mit auf die Tour:

    • Essen für alle Tage des Tracks
    • Wasserreinigungstabletten (in den Hütten wird Wasser zur Verfügung gestellt, allerdings kommt dies aus der Natur, daher sollte es abgekocht, gefiltert oder behandelt werden)
    • Wasserflasche zum Auffüllen und Reinigen des Wassers
    • Schlafsack für die Übernachtungen in den Hütten
    • Besteck, Teller, Töpfe… zur Zubereitung des selbst mitgebrachten Essens. Wir empfehlen die Mitnahme eines Campingkochers.
    • Wanderrucksack mit Kleidung (für warme Tage und kalte Nächte, auch Regenkleidung ist nötig)
    • sehr gutes Schuhwerk
    • Taschenlampe, Kerzen, Toilettenpapier etc. zur Selbstversorgung.