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    Erlebe Neuseeland

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    Neuseeland und Südsee – Gesundheit

    napier-weinprobeWenn Sie nach Neuseeland oder in die Südsee reisen, dann ist im Grunde das Risiko zu erkranken nicht höher als zu Hause. Die medizinische Versorgung und der Standard der Versorgung ist vor allem in Neuseeland besonders gut. Impfungen sind in der Regel nicht vorgeschrieben, es sei denn, Sie reisen aus einem Gelbfiebergebiet ein (bestimmte Teile von Asien, Afrika und Südamerika). In diesem Fall ist es Pflicht, Ihre Vorsorge bei der Einreise anhand eines Impfpasses zu bestätigen. Der Impfbeweis muss die international gültigen Vorschriften erfüllen. Es ist ratsam, vom Impfpass eine Kopie mitzunehmen.

    Was die gesundheitlichen Aspekte vor Ort betrifft, kann erlebe-neuseeland zwar informieren, allerdings nicht garantieren, dass diese Informationen immer korrekt sind. Deswegen raten wir Ihnen – besonders bei Reisen über Asien oder auf die Pazifischen Inseln – Kontakt mit Ihrem Arzt, mit einer medizinischen Instanz oder mit dem Auswärtigen Amt aufzunehmen.

    Den reisemedizinischen Infoservice mit vielen Ratschlägen und Tipps finden Sie beim Auswärtigen Amt oder unter fit-for-travel.de.

     

    milford-sound-wasserfall-nebelNeuseeland Gesundheit

    In Neuseeland ist die medizinische Versorgung ausgezeichnet. Die Krankenhäuser sind gut ausgestattet und die Ärzte sind fachkundig und sehr freundlich. Die Hygiene ist mit der in Westeuropa zu vergleichen und dementsprechend sehr gut. Die Gefahr zu erkranken ist minimal, doch Sie sollten wie in jedem anderen Reiseland auch ratsam und umsichtig sein. Sie können beispielsweise in allen Hotels und Resorts in Neuseeland das Leitungswasser trinken, meiden Sie aber das Wasser aus Flüssen oder Seen, auch wenn diese sehr sauber erscheinen. Dies gilt besonders für mehrtägige Wanderungen: Nehmen Sie Säuberungstabletten für das Wasser mit, das Sie unterwegs trinken werden. Sie können während der Tracks an den Unterkünften Wasser bekommen, allerdings kommt dies häufig aus der Natur und ist somit eventuell unrein.

     

    akaroa-bootstourDie Bevölkerung in Neuseeland geht sehr bewusst mit Dingen wie Hautkrebs und der dünnen Ozonschicht um. Die Sonneneinstrahlung in Neuseeland ist extrem stark, passen Sie also auch bei bewölktem Wetter sehr gut auf, dass Sie ausreichend gegen die Sonne geschützt sind. Wir raten Ihnen eine Sonnenschutzcreme mit einem extra hohen Lichtschutzfaktor zu benutzen und einen Hut oder eine Kappe mit auf Reisen zu nehmen. In Neuseeland können Sie sich gute Sonnencremes kaufen, welche meist auch schon ein Mückenschutzmittel enthalten. In warmen, feuchten Gebieten (Abel Tasman Nationalpark, Milford Sound und an den Küsten) gibt es unangenehme Sandfliegen, die langanhaltende, juckende Stiche verursachen. Generell empfehlen wir daher lange Kleidung zu tragen, um sich gegen Insekten und die starke Sonneneinstrahlung zu schützen.

    Wenn Sie zu Hause unter ärztlicher Behandlung stehen und bestimmte Medikamente einnehmen, raten wir Ihnen ein ärztliches Attest und/oder ein Rezept auf Englisch mit auf die Reise zu nehmen.

     

    fiji-haengematte-strandSüdsee Gesundheit – Fiji-Inseln

    Die medizinische Versorgung auf den Fiji-Inseln entspricht nicht dem Standard, den wir aus Deutschland kennen, besonders nicht in den ländlichen Gebieten. Auf der Hauptinsel Viti Levu gibt es Krankenhäuser und auf allen größeren vorgelagerten Inseln sind kleinere Kliniken und medizinische Versorgungseinrichtungen mit zumindest der nötigsten Ausstattung vorhanden. Für die Fiji-Inseln ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung für alle Reisenden erforderlich, die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen. Als Gelbfieber-Endemiegebiete gelten die von der WHO ausgewiesenen. Das Auswärtige Amt empfiehlt für die Fiji-Inseln einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten über drei Monate Typhus und Hepatitis B. Es sollte auf Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung und die Verwendung von insektenabweisenden Mitteln geachtet werden.

     

    cooks-strandSüdsee Gesundheit – Cook Islands

    Auf den Cook Islands ist die medizinische Versorgung gut, jedoch nicht mit dem europäischen Standard zu vergleichen. Es befindet sich eine Klinik auf der Hauptinsel Rarotonga, die medizinische Notversorgung auf den vorgelagerten Atollen ist gut.

    Impfnachweise werden bei Ihrer Einreise nicht verlangt. Hepatitis A und Typhus können auftreten, Impfungen hierfür werden somit empfohlen. Ein wirksamer Insektenschutz, wie lange Kleidung, Anti-Mücken-Sprays etc.) wird empfohlen, um die Übertragung von Dengue-Fieber und Filariose zu verhindern.

     

    vanuatu-wanderungSüdsee Gesundheit – Vanuatu

    Die medizinische Grundversorgung in touristisch erschlossenen Gebieten ist gegeben. Es existiert ein einfach ausgestattetes Krankenhaus auf der Hauptinsel Efate in Port Vila. Taucher sollten beachten, dass es in Vanuatu nur eine einzige Dekompressionskammer in Port Vila gibt. Für schwierigere medizinische Behandlungen sollte über eine Ausreise nach Australien oder Neuseeland nachgedacht werden. Die Trinkwasserversorgung und die Trinkwasserqualität ist größtenteils mangelhaft. Vor allem außerhalb der touristisch erschlossenen Gebiete und der Städte ist von einem allgemein hohen Infektionsrisiko auszugehen. Es sollte daher kein Leitungswasser getrunken werden.

     

     

    Bitte beachten Sie: erlebe-neuseeland empfiehlt jedem Reisenden einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen, sodass Sie im Falle einer Krankheit in Neuseeland oder in der Südsee gut versorgt sind.
    Reisende sollten daher in jedem Fall sicherstellen, dass sie über einen ausreichenden Versicherungsschutz für medizinische oder sonstige Notfälle verfügen (einschließlich Rückholung oder Rettungsflug zum nächstgelegenen, geeigneten Behandlungsort bei schwereren Verletzungen oder Erkrankungen)!